Club Historie
1977-1990
In den frühen 70ern sind die meisten Spieler des Superbowl - Teams nicht mehr aktiv oder in anderen Clubs verpflichtet. Namath versucht an die Erfolge mit Wide Receiver Jerome Barkum und Running Back John Riggins anzuknüpfen. Doch die drei bemühen sich vergeblich.
Eine Ära endet als 1976 der Quaterback Richard Todd von der University of Alabama zu den Jets kommt. Namath und Todd wechseln sich auf dem Spielfeld ab, bevor "Broadway Joe" 1977 seine 12-jährige Karriere nach 1-jähriger Arbeit bei den Rams beendet.
Als neuer Trainer startet der frühere Linebacker Walt Michaels die Saison 1977 mit dem jungen Quaterback und 14 Rookies inklusive dem flinken WR Wesley Walker. Ein neuer Anfang in New York. Ein Jahr später wird Michaels mit der besten Saison der Dekade, Trainer des Jahres.
1981 kommt durch den Head Coach noch Verstärkung ins Team. Freemann Mc Neil, eine Allzweck - Waffe, der bis heute einer der besten Rusher der Mannschaft bleibt. Zusammen mit Mc Neils Läufen, den sicheren Pässen von Todd und einer starken Abwehr erreichen die Jets Ihr bestes Saisonergebnis seit Bestehen und den ersten Playoff Platz seit 1969.
Nur knapp und in letzter Sekunde verlieren Sie in den Playoffs mit 31-27 gegen die Buffalo Bills. In der folgenden Saison führen sie die Erfolgsserie fort und spielen gegen die Miami Dolphins im AFC Endspiel. Doch die Mannschaft kann sich in der Orange Bowl nicht behaupten und verliert mit 14-0. Daraufhin tritt Coach Michaels zurück und wird durch Joe Walton ersetzt.
Der Trainerwechsel 1983 ist nicht die einzige Neuerung. Das Management sucht wegen des anhaltenden Erfolges nach einer größeren Arena. Um auch mehr Eintrittskarten verkaufen zu können wechseln die Jets vom Shea-Stadium in Queens/ New York zum Giants Stadium nach New Jersey.
Viele Fans sind irritiert, manche Zeitungen verspotteten Sie sogar als "New Jersey Jets", da diese nicht glauben, dass die New Yorker Ihrem Team treu bleiben werden. Doch die Fans finden den Weg in die "Meadowlands". Seit 1984 bis heute ist jeder einzelne Stadionsplatz ausverkauft. Die meisten Anhänger hat der Quaterback Ken O Brien, der die Jets 1985 und 1986 in die Playoffs führt.
Die Euphorie schwenkt schnell in Spott und Verhöhnung als das Team zum Ende der 80er Jahre immer mehr in den Keller der Liga abrutscht. Nach einer miserablen 4-12 Saison 1989 wird Walton entlassen.